Digitale Events: Mit kleinen Geschenken zu mehr Engagement

Die anstehenden Messen sind vorbereitet - auf digitale oder hybride Lösungen. Was aber fehlt, ist das Persönliche, eben die Dinge, die in Erinnerung bleiben. Erfahren Sie hier, wie man dieses neue Problem lösen kann.

Ein Blick auf den Messe-Herbst zeigt, wohin die Reise gehen könnte: So findet die Dmexco, größte Digitalmarketing-Messe Europas, auch in diesem Jahr wieder rein digital statt, die Automobil-Ausstellung IAA ist dagegen als hybrides Event in den Messehallen und in der Stadt mit digitaler Verlängerung geplant. Präsenzveranstaltungen kommen endlich zurück, doch virtuelle Zusatzangebote und auch rein digitale Events werden uns erhalten bleiben. Was dabei allerdings fehlt: der Handshake, das gemeinsame Kaffeetrinken – eben die Dinge, die in Erinnerung bleiben.

Wie können Veranstalter und Unternehmen die Gäste trotzdem engagieren und begeistern – und vor allem: Relevanz schaffen? Zum Beispiel, indem sie eine Brücke bauen, von der digitalen in die wirkliche Welt und umgekehrt. Zum Beispiel über kleine (haptische) Aufmerksamkeiten, die den Besucher:innen im Vorfeld oder im Nachgang der Veranstaltung ins Homeoffice geschickt werden. Denn virtuelle Veranstaltungen sind oft unverbindlich, die Ablenkung (oder Absage) nur einen Klick entfernt. Mit kleinen Geschenken sorgt man schon vorab für eine gewisse Bindung und einen hochwertigen Rahmen. Neue Technologien ermöglichen es dabei, die Besucher:innen vom eigenen Büro direkt in das digitale Event zu katapultieren. Zum Beispiel über die NFC- (Near Field Communication) Technologie, mit der Daten kontaktlos ausgetauscht werden können. So gibt es bei dem Werbeartikler Sinnup etwa Holzwürfel, bei denen jede Seite einem bestimmten Thema einer Veranstaltung zugeordnet ist. Halten die Gäste ihr Smartphone an die jeweilige Seite, gelangen sie direkt auf weitere Informationen zum Event oder sogar personalisierte Inhalte. Oder eine „Visitentasse“: ein Trinkgefäß mit integriertem Chip (spülmaschinenfest!), in dem sich personalisierte Informationen, Kontaktdaten oder der Zugang zu Gewinnspielen hinterlegen lassen. Über eine Software können die Daten regelmäßig aktualisiert werden. Die Daten-Chips können mittlerweile auch auf gedruckten Karten, Schlüsselanhängern oder sogar Kugelschreibern angebracht werden – so denken die Kund:innen nicht nur an die Veranstaltung oder das Unternehmen, das ihnen den Werbeartikel geschenkt hat, sondern können mit einem Klick noch mehr darüber erfahren. Smart!