Führen an der Schnittstelle – Kunden, Teams und Partner wirksam steuern
Projektleiter im Messebau führen permanent – auch ohne disziplinarische Führungsverantwortung. Sie geben Orientierung, koordinieren unterschiedliche Interessen, vertreten Entscheidungen und sorgen dafür, dass Menschen auch in dynamischen und angespannten Situationen arbeitsfähig bleiben.
Gerade wenn etwas nicht nach Plan läuft, entstehen jedoch schnell Schuldzuweisungen, Abgrenzung und Schutzbehauptungen: Wer hat welche Information nicht gegeben? Wer hätte früher reagieren müssen? Wer ist verantwortlich? Im Mittelpunkt dieses Trainings steht deshalb die Frage, wie Projektleiter Verantwortung und Ownership fördern und den Fokus von der Schuldfrage zurück auf gemeinsame Lösungsverantwortung lenken können.
Was brauchen unterschiedliche Stakeholder von mir an Führung? Und wie schaffe ich Klarheit, Verantwortung und Lösungsorientierung, wenn Interessen auseinandergehen oder der Druck steigt?
Inhalte:
- Führung ohne formale Macht verstehen und die eigene Führungsrolle als Projektleitung reflektieren
- Schutzbehauptungen, Schuldzuweisungen und Verantwortungsdiffusion erkennen
- Von der Schuldfrage zur Lösungsverantwortung: Ownership im Projekt fördern
- Gemeinsame Verantwortung klären, ohne individuelle Verantwortlichkeiten aufzulösen
- Unterschiedliche Führungsbedarfe von Kund:innen, Teams, Gewerken und Partnern erkennen
- Gespräche in angespannten Situationen bewusst steuern
- Eskalationen frühzeitig erkennen und konstruktiv bearbeiten
- Verantwortung übernehmen, ohne alles selbst zu übernehmen
- Die Projektleitung als zentrale Instanz im Projekt verstehen, die mit Lager, Gewerken und Geschäftsführung gemeinsam Verantwortung für den Projekterfolg trägt
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