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Finanzierung und Förderung

Förderungmöglichkeiten für berufliche Weiterbildung in Deutschland

Weiterbildungen werden in Deutschland unterstützt. Auch der Staat hilft dabei mit. Bilden Sie sich weiter und nehmen Sie Förderungen und Ermäßigungen in Anspruch. Nachfolgend finden Sie ausgewählte Beispiele zur Förderungen und Finanzierungen Ihrer Weiterbildung. Die Inhalte sind Anregungen für Sie. Änderungen seitens der Förderungs- und Finanzierungsgeber sind vorbehalten.

Sie haben Fragen? Gern ist unser Beraterteam für Sie da.

Beteiligung der Arbeitgeber

Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber an, denn viele Unternehmen fördern die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Über Programme wie den Bildungsscheck (siehe unten) können auch Arbeitgeber finanzielle Fördermittel für Mitarbeiterschulungen erhalten.

Werbungskosten - Ihre Steuerersparnis

Nach zwei Grundsatzurteilen des Bundesfinanzhofs (Aktenzeichen VI R 120/01 und VI R 137/01) sind die Kosten für die berufliche Weiterbildung - und damit auch für alle unsere berufsbegleitenden Weiterbildungen - in voller Höhe als Werbungskosten absetzbar. Geltend machen können Sie unter anderem die Weiterbildungskosten, die Prüfungsgebühren, Reisekosten sowie Sekundärliteratur.

Die Studieninstitut für Kommunikation GmbH stellt Ihnen am Jahresende automatisch Zahlungsbelege zur Vorlage bei Ihrem Finanzamt aus. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Steuerberater oder Ihrem Finanzamt. Oder bei unserem Beratungsteam.

Bildungsprämie / Prämiengutschein

Seit 2008 werden mit der Bildungsprämie einkommensschwächere Arbeitnehmer unterstützt. Einen Prämiengutschein erhalten Sie, wenn Sie für mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 20.000 Euro nicht übersteigt. Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Bund 50% der Weiterbildungskosten, maximal jedoch 500 Euro. Neu ab Juli 2014 ist, dass der angestrebte Kurs nicht mehr als 1.000 Euro kosten darf und Sie das 25. Lebensjahr vollendet haben müssen. Der Prämiengutschein kann alle zwei Jahre in einer der über 500 bundesweiten Beratungsstellen beantragt werden. Wichtig: Erst beantragen und beraten lassen, dann anmelden!
Infos: http://www.bildungspraemie.info/

Aufstiegs-BAföG

Für einige Lehrgänge besteht für Sie die Möglichkeit, Aufstiegs-BAföG zu beantragen. Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. "Aufstiegs-BAföG" - begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Aufstiegs-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses. Über die Darlehensteilerlasse hinaus werden Anreize zum erfolgreichen Abschluss und den Schritt in die Selbstständigkeit geschaffen.
Infos:  www.aufstiegs-bafoeg.de/

Lehrgänge der Studieninstitut für Kommunikation GmbH, die diese Förderung bewilligt bekommen:

Bildungsgutschein - Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit

Als gemeldeter Arbeitssuchende/r, wenn Sie Kurzarbeit leisten oder von einer Arbeitslosigkeit bedroht sind (z.B. wegen Ihres auslaufenden Vertrages), können Sie einen Bildungsgutschein beantragen. Hierbei handelt es sich um eine Förderung der beruflichen Weiterbildung seitens der Agentur für Arbeit. Ziel ist es, den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin bei Arbeitslosigkeit wieder beruflich einzugliedern oder eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden. Ferner wird diese Förderung bewilligt, wenn wegen eines fehlenden Berufsabschlusses Notwendigkeit besteht. In der Regel müssen die  Antragsteller/innen eine Berufsausbildung abgeschlossen oder drei Jahre eine berufliche Tätigkeit ausgeübt haben.  Mit dem Bildungsgutschein wird zugesichert, dass die anfallenden Weiterbildungsaufwendungen wie Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Fahrtkosten, Kosten für Unterbringung und Verpflegung sowie für die Betreuung von Kindern übernommen werden. Infos gibt es bei der Agentur für Arbeit

Lehrgänge der Studieninstitut für Kommunikation GmbH, die diese Förderung bewilligt bekommen:

Begabtenförderung: Aufstiegsstipendium und Weiterbildungsstipendium

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung - Gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB) betreut im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zwei Stipendienprogramme: das Weiterbildungsstipendium und das Aufstiegsstipendium. Gesellschafter der SBB sind der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Handwerkskammertag und der Bundesverband der Freien Berufe.

Das Aufstiegsstipendium spricht Berufstätige an, die studieren wollen. Also diejenigen, die erstmals ein berufsbegleitendes oder Vollzeit-Studium aufnehmen wollen. Voraussetzungen: eine mindestens zweijährige Berufserfahrung und mindestens eine 1,9 als Abschlussnote der Berufsausbildung.

Das Weiterbildungsstipendium spricht junge Menschen unter 25 an, die berufstätig sind und beispielsweise einen sehr guten Abschluss in ihrer Ausbildung erlangt haben.

 Infos: http://www.sbb-stipendien.de

Hamburg: Weiterbildungsbonus

Gefördert werden sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern. Zielgruppen sind gering Qualifizierte, Personen mit Migrationshintergrund, Auszubildende, Alleinerziehende oder Beschäftigte in Elternzeit, Existenzgründer und Selbstständige in der Aufbauphase. Gefördert werden 50 bis 100 Prozent der Fortbildungskosten bis maximal 1.500 Euro.
Infos: www.weiterbildungsbonus.net

Hessen: Qualifizierungsscheck

Gefördert werden sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Hessen aus kleineren und mittleren Unternehmen mit höchstens 250 Mitarbeitern. Die Förderung deckt 50 Prozent der Kosten für eine Weiterbildung ab und maximal 500 Euro pro Person und Kalenderjahr.
Infos: www.qualifizierungsschecks.de, www.wb-hessen.de

Rheinland-Pfalz: QualiScheck

Gefördert werden abhängig Beschäftigte, geringfügig Beschäftigte, Berufsrückkehrer/innen, Existenzgründer/innen. Der Zuschuss umfasst 50 Prozent der Weiterbildungskosten, maximal jedoch 500 Euro. Gefördert werden nur direkte Weiterbildungskosten. Sonstiges wie Lehrmittel oder Reisekosten sind nicht förderbar. Ebenso ausgeschlossen sind u.a. Weiterbildungen, die weniger als 60 Euro kosten.
Infos: www.qualischeck.rlp.de

Schleswig-Holstein: Weiterbildungsbonus

Gefördert werden Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen Der Umfang der Weiterbildung beträgt mindestens zwei Tage (16 Stunden) und maximal 400 Stunden. Der Zuschuss beträgt 45 % der Weiterbildungskosten. Eine Beteiligung seitens des Arbeitgebers ist erforderlich, bspw. durch die Freistellung des Arbeitnehmers für die Dauer der Bildungsmaßnahme. Findet diese in der Freizeit statt, muss der Arbeitnehmer 55 Prozent der Gebühren tragen.
Infos: www.ib-sh.de/aktion-a1

Sachsen: Weiterbildungsscheck & andere Förderungen

Die SAB Bank stellt für verschiedenste Zielgruppen vielfältige Möglichkeiten zur Förderungen von beruflicher Weiterbildung vor.
Infos: www.sab.sachsen.de

Thüringen: Weiterbildungsscheck

Gefördert werden Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Betrieben sowie Selbstständige bis zu einem festgelegten Jahresbruttoeinkommen. Bezuschusst werden 50 Prozent der Kurskosten, maximal jedoch 500 Euro jährlich. Der Förderungsantrag ist an die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen (GFAW) zu richten. Bei Bewilligung der Förderung werden die Kursgebühren nach Abschluss des Kurses durch die GFAW anteilig zurück erstattet. 
Infos: www.gfaw-thueringen.de

Nordrhein-Westfalen: Bildungsscheck NRW

Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert die Landesregierung NRW die berufliche Weiterbildung. Das Förderangebot ist für 2016 umgestaltet worden. Der Bildungsscheck richtet sich an Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Betriebe. Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 Prozent, max. 500,- Euro zu den Weiterbildungskosten. Die andere Hälfte tragen im betrieblichen Zugang die Betriebe und im individuellen Zugang die Beschäftigten selbst. Aktuelle Informationen zum Bildungsscheck finden Sie unter www.mais.nrw/bildungsscheck.de.

Brandenburg: Bildungsscheck

Gefördert werden alle sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mit Hauptwohnsitz in Brandenburg. Die Förderung erfolgt für berufliche Fortbildungen, die mehr als 715 € pro (inkl. Prüfungsgebühren) kosten und beinhaltet einen Zuschuss zu Kursgebühren. Prüfungsentgelte, Kosten für Verpflegung, Unterbringung, Kursmaterialien oder ähnliches können nicht gefördert werden, sondern ausschließlich Teilnahmegebühren. Mindestens 30 Prozent der Weiterbildungskosten müssen vom Antragsteller selbst getragen werden.
Infos: www.masf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.185138.de

Soldaten

Soldaten, die aufgrund des Soldatenversorgungsgesetzes Anspruch auf die Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme haben, können bei ihrem Berufsförderungsdienst (BFD) einen Antrag auf Übernahme der Studiengebühren stellen.
Infos zum Berufsförderungsdienst

WeGebAU – Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen

Zielgruppe des Programms sind geringqualifizierte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Förderung soll dabei eine Anschubfinanzierung für die Weiterbildung insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen darstellen.
Gefördert werden können Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Der Arbeitnehmerin / dem Arbeitnehmer können die notwendigen Lehrgangskosten teilweise erstattet werden. Darüber hinaus kann ein Zuschuss zu den zusätzlich entstehenden übrigen Weiterbildungskosten (z. B. Fahrkosten) gewährt werden.
Infos: http://www.arbeitsagentur.de/nn_27584/zentraler-Content/A05-Berufl-Qualifizierung/A052-Arbeitnehmer/Allgemein/Arbeitgeberinformationen-FbW.html .

Finanzierung

Wenn keine Förderung bewilligt wird: Einige renommierte Banken bieten attraktive Kleinkredite an. Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl zusammengestellt.

 

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