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12.07.2016
Bachelor Messe- und Eventmanagement und dann im Anschluss auch noch der Master Eventmarketing? Das Interview mit Sebastian Deeg könnte helfen.

„Ich hatte keine Lust mehr, Vollzeit-Student ohne Einkommen zu sein.“

Bachelor Messe- und Eventmanagement und dann im Anschluss auch noch der Master Eventmarketing? Das kann dauern. Folgendes Interview könnte bei der inneren Diskussion helfen…..

Student war er – Sebastian Deeg, und -  wie gut - ein erfolgreicher. Nach drei Jahren machte er seinen Bachelor (Bachelor of Arts in Business Administration), 2 Jahre später hatte er bereits den Master Eventmarketing in der Tasche. Nun muss nicht jeder in diesem schnellen Tempo durch das Studium rauschen. Aber jeder sollte sich doch vorher die richtigen Gedanken gemacht haben, meint Sebastian Deeg, der heute mit viel Spaß und Leidenschaft das Unternehmen DEEG exhibition&more GmbH in Köln leitet.

Studieninstitut: „Herr Deeg, wenn man bei Ihnen in der Firma anruft, meldet sich eine junge Kollegin mit britischem Akzent. Wie international arbeiten Sie?“

Sebastian Deeg: „Wir sind in allen europäischen Ländern aktiv und haben Kunden aus der ganzen Welt. Daher ist auch unser Team mehrsprachig besetzt.“

Studieninstitut: „Warum haben Sie damals den Master Eventmarketing gemacht? Was hat Sie überzeugt?“

Sebastian Deeg: „Die Hintergründe können ja zunächst einmal individuell völlig unterschiedlich sein. In meinem Fall sind sie familiär begründet, da ich aus einem Familienbetrieb stamme, der jetzt mit mir in dritter Generation Messebau und Design betreibt. Ich bin also in diesem Business aufgewachsen. Zu Beginn meines Berufslebens und im Zuge meiner Bachelor-Arbeit im B-to-B-Marketing bei Vodafone habe ich mich dann natürlich noch intensiver mit der Live-Kommunikation befasst. Der Gedanke lag nahe, im Anschluss einen MBA zu machen. Denn im Bachelor-Studium werden die Grundlagen etwa zu VWL und BWL gelegt. Aber die eigentliche Spezialisierung für das spätere Berufsfeld erfolgt ja eigentlich erst beim MBA-Studium – ein wichtiger Grund pro MBA. Und die absolut richtige Entscheidung im Nachhinein.“

Studieninstitut: „Gibt es weitere überzeugende Argumente?“

Sebastian Deeg: „Für mich kam nur ein berufsbegleitendes Studium wie hier der MBA infrage. Denn ich hatte auch keine Lust mehr, Vollzeit-Student ohne Einkommen zu sein. Überzeugt hat mich dann auch der Aspekt der Internationalisierung, denn einige Dozenten kommen aus diesem Umfeld, was ja gerade für unsere Branche sehr wichtig ist, da wir alle international arbeiten. Und der MBA ist ein Kooperationsstudiengang. Die TU Chemnitz, die hier einen exzellenten Ruf hat, vermittelt die Theorie und das Studieninstitut für Kommunikation mit den Dozenten aus Unternehmen und Agenturen das Praxiswissen. Eine ideale Kombination.“

Studieninstitut: „Wie wichtig war der Titel für Ihren Berufsweg?“

Sebastian Deeg: „Titel sind mir völlig unwichtig. Mit Titeln wird ja auch viel Schindluder getrieben. Viel wichtiger ist im Zusammenhang mit einem Bachelor oder MBA, dass man sich bewusst überhaupt für diese Branche und diesen Beruf entscheidet. Es muss einem klar sein, dass man arbeitet, wenn andere Feierabend machen oder viel Spaß auf einem erfolgreichen Event haben….“

Studieninstitut: „Dieser Aspekt der bewussten Entscheidung ist Ihnen sehr wichtig…..“

Sebastian Deeg: „…ja, denn ich erlebe Berufsanfänger ja auch bei uns im Betrieb – und war ja selbst auch mal einer. Es wäre doch sehr demotivierend, einen Bachelor und danach noch einem MBA zu machen, beides Studiengänge, die einem neben dem Job viel, extrem viel abverlangen, um dann im Job später festzustellen, dass der Job doch nicht der richtige ist.“

Studieninstitut: „Laut einer Umfrage des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) sind gut 50 Prozent der Unternehmen mit den UNI-Abgängern und mit ihrem fehlenden Praxiswissen unzufrieden.“

Sebastian Deeg: „Das ist ein weiteres Argument pro MBA Eventmarketing an der TU Chemnitz. Denn genau das zeichnet diesen Studiengang aus - der Praxisbezug. Als Teilnehmer erhält man hier das Handwerkszeug, das man später im konkreten Projekt braucht. Wie gehe ich an ein Thema heran, wie strukturiere ich die Aufgabe, wie setze ich um? An der UNI gibt es dazu die wichtige Theorie, das Modelldenken. In den Seminaren beim Studieninstitut erfährt man, wie sich dieses Wissen in der Praxis anwenden lässt. Da die Teilnehmer ja berufsbegleitend das Studium absolvieren, können sie direkt am nächsten Tag im Job damit durchstarten.“

Studieninstitut: „Wie sehr haben die Dozenten Ihre beruflichen Erfahrungen in die Seminare mit eingebracht?“

Sebastian Deeg: „Das machte einen ganz wesentlichen Teil des Studiums aus, denn die Dozenten brachten die Fallbeispiele aus ihrer eigenen Berufspraxis mit ein. Wenn dann etwa der Dozent das Thema Sicherheitskonzepte bespricht, hier am konkreten Fall des Sommerballs beim Bundespräsidenten, ohne zu viele Details zu nennen, was er ja auch gar nicht darf, dann wird den Teilnehmern die Bedeutung des Themas Sicherheit noch einmal deutlicher. Und dann wird das Thema auch viel spannender!“

Studieninstitut: „Stichworte Teilnehmerzusammensetzung, Kompaktheit des Studiums, Betreuung…“

Sebastian Deeg: „…ja, klar, das Studium ist sehr zeitintensiv. Man muss abends oder an den Wochenenden lernen. Man geht auch an seine eigenen Belastungsgrenzen heran - was mit Blick auf das spätere Berufsleben übrigens eher ein Vorteil ist. Belastungs-grenzen gehören zu diesem Job dazu.
Das Gute am MBA ist, dass hier in kleinen Gruppen wie im Klassenverband und mit persönlicher Betreuung durch die Dozenten gearbeitet wird – und nicht wie an klassischen UNIs, wo der Student von Hunderten von Kommilitonen umgeben im Hörsaal oder Seminar sitzt und sich der Prof sicher nicht den Namen oder das Gesicht mehr merken kann. Die Dozenten, auch an der Uni Chemnitz, sind immer ansprechbar, persönlich im Gespräch oder per E-Mail und Telefon.“

Studieninstitut: „Vernetzung spielt in dieser Branche ja eine große Rolle. Erlebt man das als Teilnehmer des Studiengangs auch schon?“

Sebastian Deeg: „Sicher, das zeichnet den MBA, aber auch den Bachelor, ja aus. Unser Studiengang war eine sehr homogene Gruppe. Wir haben untereinander alle noch Kontakt und machen nicht nur Geschäfte miteinander, sondern sind auch befreundet. Da wir alle in unterschiedlichen Bereichen schon während des Studiums arbeiteten, gelang uns bereits in den Seminaren der Blick über den besagten Tellerrand, was gerade in unserer Branche sehr wichtig ist.“

Studieninstitut: „Herzlichen Dank für Ihre Zeit und das Gespräch, Herr Deeg!“

Das Gespräch führte Tanja Barleben, Pressesprecherin des Studieninstituts für Kommunikation.

Über DEEG exhibition&more GmbH
Das Unternehmen bietet attraktives Design für jeden Messeauftritt. Seit 1946, jetzt in der dritten Generation, lässt sich die DEEG exhibition&more GmbH von den Kunden inspirieren und bietet immer frische Ideen, die mit neusten Techniken und Materialien umgesetzt werden. Das Unternehmen versteht sich als der perfekte Partner für Messe- und Ausstellungsbau vom kleinen Modulstand bis zum Großprojekt -  ein Full-Service-Dienstleister für Design, Konzeption, Ausführungsplanung und den Standbau vom ersten Schritt bis zur fertigen Übergabe. Der Messebauer aus Köln fühlt sich auf allen nationalen und internationalen Messen zu Hause.

Messe – Event – Festival – Retail – Museum – Planung – Design – Realisation

Wer Sebastian Deeg kontaktieren möchte – hier sind die Koordinaten:
Marketing- & Projektmanagement
MBA Eventmarketing
DEEG exhibition&more GmbH
Bonner Straße 324
50968 Köln/Cologne
sebastian.deeg@deeg-more.de
Tel. +49 (0)221 - 99 96 72 40

Bildquelle: Sebastian Deeg priv.

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